[FREE MAJA] Veranstaltungen zur Urteilsverkündung im Januar in Jena

Am 22. Januar 2026 wird in Budapest das Urteil gegen Antifaschist*in Maja erwartet. Es drohen bis zu 24 Jahre Haft.

Eine Woche zuvor, am 15. Januar 2026, ruft das Budapest Antifascist Solidarity Committe zu bundesweiten und europaweiten Aktionstag auf. Aktionskits stehen auf der Website vom BASC bereit.

In Jena geht es am Tag der Urteilsverkündung und am Samstag, den 24. Januar 2026, auf die Straße. Wir teilen folgend die Termine und den Aufruf aus Jena.

Solidarität mit Maja und allen angeklagten Antifaschist*innen!
FREE ALL ANTIFAS!


22.01.2026
Kundgebung
Immer wissend, nicht alleine zu sein – Free Maja – Free all Antifas
Jena Holzmarkt 17:30 Uhr

24.01.2026
DEMO
Von Jena bis Budapest: Grenzenlose Solidarität gegen rechten Terror und autoritären Kapitalismus – Freiheit für Maja
Start: Jena Holzmarkt 14:00 Uhr


Von Jena bis Budapest: Grenzenlose Solidarität gegen rechten Terror und autoritären Kapitalismus – Freiheit für Maja. Freiheit für alle Antifas.

Der Druck steigt.

Wir erleben aktuell eine der schärfsten Krisen des westlichen Kapitalismus. Die Abstiegsängste der Mitte bekommen angesichts hoher Inflation, steigender Arbeitslosigkeit und sinkender Kaufkraft eine empirische Basis. Die großen Vermögen konzentrieren sich weiter in den Händen einiger weniger und Schwarz/”Rot“ gönnt Arbeiter_innen und Armen nicht mal mehr den Dreck unter den Fingernägeln. Wer auf das Amt angewiesen ist, hat sich demnächst darauf einzustellen, neben den üblichen Gängeleien noch schneller als bislang die Bezüge bishin zur Aussetzung der Mietübernahme gekürzt zu kriegen, sofern er/_/sie nicht bereit ist, den letzten Scheißjob anzunehmen.

Währendessen…

…sind sich die Parteien von ganz rechts bis zur hochgelobten „demokratischen Mitte“ bei der Wahl der Gegenmaßnahmen erstaunlich einig: neben dem Gerede, dass „wir“ es vor lauter work-life-balance verlernt hätten richtig anzupacken, muss man nun auch endlich mal dieses „Migrationsproblem“ lösen, ganz so, als ob die Armut der vielen nicht auf dem Reichtum der wenigen fußen würde. Während der letzten Legislatur war die SPD unter Beteiligung der Grünen noch stolz auf die gestiegenen Abschiebezahlen. Derzeit können es die verantwortlichen Innenminister auf EU-Ebene kaum erwarten, auch außerhalb Europas Lager für Geflüchtete zu errichten, um das Imageproblem der tausenden Toten im Mittelmeer einige Kilometer von den tödlichen Grenzen Europas weg und damit aus dem Blickfeld zu verlagern.

Im Angebot: Normalisierung.

Nach hinten wird diese Politik mit immer neuen Scheindebatten ums Stadtbild vom Kanzler höchstpersönlich abgesichert, um sich auch morgen noch des Rückhalts für die Politik der sozialen Kälte und der Entsolidarisierung sicher sein zu können. Die Arbeiter_innen und Armen sollen sich in Abgrenzung zu Geflüchteten wenigstens noch ihres Wertes als Deutsche oder wenigstens als Europäer vergewissern können. In diesem Klima der Spaltung wächst der Zuspruch der gesellschaftlichen Mitte für autoritäre „Lösungen“, Neonazis erhalten immer mehr Zustimmung, egal ob im Parlament oder auf der Straße, egal ob im Maßanzug oder im Hipster-Look.
In Ungarn erfahren diese hässlichen Auswüchse der kapitalisitischen Krise offene staatliche Unterstürzung und so huldigen jedes Jahr tausende organisierte Neonazis in Budapest zum sog. „Tag der Ehre“ dem historischen NS. Faschisten aus ganz Europa verherrlichen den Vernichtungskrieg der Nazis in Osteuropa; die Gräuel und die Verbrecher von damals sind ihnen Vorbild ihrer Vernichtungsphantasien von heute.

Für einen konsequenten Antifaschismus.

In dieser Situation wird Maja und unseren Freund_innen vorgeworfen, die körperliche Auseinandersetzung mit organisierten Neonazis nicht gemieden zu haben. Dabei muss jedem klar sein, dass Nazis vehement ihre Ziele verfolgen, wenn man sie lässt. Seit Auschwitz ist das Vorgehen gegen Nazis immer eine Defensiv-Auseinandersetzung: Antisemiten, überzeugte Rassisten, Geschichtsrevisionisten, Sozialchauvinisten und Antiziganisten werden sich nicht umstimmen lassen, wenn es darum geht, Minderheiten zu unterdrücken, zu verfolgen, wenn möglich zu vernichten. Man kann nur versuchen, ihnen das Handwerk zu legen. Sich dabei auf den (deutschen wie ungarischen) Staat zu verlassen, ist naiv. Im Gegenteil: deutsche Polizeibehörden sind mit wildestem Ermittlungseifer ununterbrochen und mit riesigem Personalaufwand damit befasst, die Verstecke untergetauchter Antifaschist_innen aufzuspüren und die deutsche Justiz bediente sich absurdester Tricks, um Maja an das ungarische rechtsautoritäre Regime auszuliefern. Dort ist Maja seit über einem Jahr Folter und Isolationshaft ausgeliefert.

Alle. Zusammen.

Man muss nicht mit jeder Aktion einverstanden sein, die Maja und Freund_innen angelastet werden. Verantwortung für die Unversehrtheit von Herz und Seele zu übernehmen, Männlichkeit immer wieder zu problematisieren, in den Austausch zu gehen, sich der Kritik der Mitstreiter_innen zu stellen und die Frage der Legitimität der eigenen Handlungen immer wieder abzuwägen, ist Chance und Pflicht gleichermaßen. Aber wenn es dann hart auf hart kommt, ist es wichtig, zusammenzustehen, denn Solidarität ist kein Wunschkonzert…

Am 22. Januar soll in Budapest das Urteil gegen Maja gesprochen werden. Es drohen bis zu 24 Jahre Haft. Wir nehmen das nicht unwidersprochen hin. Kommt zur Kundgebung am Tag der Urteilsverkündung am 22.01.2026, 17:30 Uhr auf den Holzmarkt in Jena und am 24.01.2026, 14 Uhr zur Demonstration ab Holzmarkt, Jena.

Freiheit für Maja, Freiheit für alle Antifas – für eine gerechte, solidarische und angstfreie Gesellschaft!

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[NEWS] REDEBEITRÄGE

Wir durften auf der Demo am 14. Juni 2025 in Jena viele starke Redebeiträge und Grußworte hören: Von Beschuldigten im Budapest-Komplex und im Antifa Ost Verfahren – von Zaid selbst vor Ort, von Maja, von Lina, von Johann aus dem Knast und von einer Untergetauchten. Es sprachen solidarische und unterstützende Angehörige, Soli-Gruppen, die Rote Hilfe und der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein, Antifaschist*innen aus Graz, aus Thüringen und vom Dorf.

Ein paar Beiträge konnten bei der Großdemo aus Zeitgründen nicht mehr gehalten werden. Wir veröffentlichen alle Redebeiträge jetzt und in nächster Zeit hier: antifaistnotwendig.noblogs.org/redebeitrage

Wir haben verschiedene Perspektiven gegen Repression und für einen vielfältigen und konsequenten Antifaschismus gehört. Es hat uns bewegt und gestärkt, euch zuzuhören. Danke euch allen! Solidarische Grüße gehen in alle Ecken, aus denen ihr zur Demo gekommen seid. Besonders dankbare und stärkende Grüße gehen in Untergrund und Knast!

Mit ihrer jahrelangen Verfolgungsoffensive wollen uns die Behörden ihre Stärke demonstrieren, sie wollen uns zermürben und erreichen, dass die aktive Solidarität aus Erschöpfung nachlässt. Doch das werden sie nicht erreichen, denn wir wissen: Unsere stärkste Waffe im Kampf gegen diese Repressionsoffensive ist die Solidarität.

Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.

Wir sind viele und gerade jetzt, auch in den Solidaritätsaktionen für Maja werden wir immer sichtbarer. Wir bleiben selbstverständlich antifaschistisch!

family and friends Hamburg

Ich bin einer von sieben Aktivist*innen aus Graz, der zweit größten Stadt Österreichs, die von genau den Behörden, die Maja mit einem Sack über den Kopf mehrere Stunden in einem Auto nach Ungarn verschleppten, in den letzten Monaten unverhältnismäßg hart schikaniert werden.

Antifaschist aus Graz

Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass dort, wo Nazis entschieden entgegengetreten wird, sie sich auch zurückdrängen lassen. Nur ein breites gesellschaftliches Bündnis kann sich dieser Gefahr effizient entgegenstellen und Widerstand in den Parlamenten, in den Betrieben und auf der Straße organisieren.

Soligruppe KWT von Thomas / Nanuk

Im Kampf gegen den Faschismus und für eine solidarische Gesellschaft sind wir mit Euch verbunden. Wir protestieren mit Euch gemeinsam gegen die geplante Auslieferung von Zaid nach Ungarn und wir unterstützen die Forderung von Maja nach besseren Haftbedingungen und für die Aufhebung der Isolationshaft.

Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V.

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[NEWS] NACH DER DEMO…

Demozug von vorne mit vielen bunten Regenschirmen und Frontbanner: "Free All Antifas. Antifaschismus ist notwendig" und bunten Flammen
Bild: PM Cheung Photography

Liebe Antifaschist*innen,

wir sind immer noch seit Samstag sehr überwältigt. Wir hatten nicht mit so vielen gerechnet! Trotz der Hitze gab es eine mega Stimmung, sehr viele schöne Bilder, Erinnerungen und hoffentlich für viele von euch auch Kraft gebende Momente.

Wir müssen vieles noch verarbeiten und melden uns mit Rückblicken, Bildern, Dokumentation der starken Redebeiträge und abschließendem Statement/Auswertung nach dem Wochenende wieder.

Organisiert Demos für Maja. Postet auf Social Media gerne Beiträge gemeinsam mit uns. Nehmt an Veranstaltungen teil und bleibt weiter laut. Wir holen Maja zurück und kein*e weitere*r von uns allen kommt nach Ungarn! Als Antifaschist*innen ist es unsere Pflicht, jeden Angriff von Seiten des Staates gemeinsam zu verteidigen.

Lasst uns nach dem Wochenende weiter, dass restliche Jahr kraftvoll, geeint und kritisch bleiben.

Unsere kraftvolle Demonstration hat für viel Aufmerksamkeit in Presse und Medien gesorgt. Einige Berichte, Bilder und Videos haben wir hier gesammelt. Eine wunderschöne Fotostrecke gibt es von PM Cheung Photography.

Sollte euch Repression bei oder im Nachgang der Demo widerfahren (sein), meldet euch bei eurer Rote Hilfe Ortsgruppe. Wenn es eine*n trifft, sind wir alle gemeint – deswegen bleibt damit auch niemand alleine!

Liebe Antifaschistische Grüße
❤️✌️🔥

Hashtags auf Social Media: #j1406 #antifaistnotwendig #freeallantifas #jena1406

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[NEWS] MUSIK IM PARADIES!

14. JUNI 2025 | JENA
18:00 UHR | PARADIESPARK

Live auf der “Antifa ist notwendig!”-Demo: L-SURA und TRUE LUE

Stoppt die Kriminalisierung antifaschistischer Politik! – Unsere Demo wird am 14. Juni musikalisch unterstützt von L-Sura aus Leipzig und True Lue aus Jena. Beide überzeugen durch Rap, der klare politische Haltung transportiert, aber auch das Leben und seine schönen Seiten zu feiern weiß. Beide sind in ihren Städten, in den antifaschistischen und sozialen Bewegungen und (Sub-)Kulturszenen ihrer Städte verwurzelt. Darum haben sie auch einen engen Bezug zum Anliegen der Demonstration.

Leipzig gilt als einer der Schauplätze des sogenannten Antifa-Ost-Verfahrens und der damit verbundenen Repression gegen die lokale Linke. Leipzig ist ein beliebter Ort für Rechte Großaufmärsche und die linken Viertel sind den Faschos ein Dorn im Auge (bsp: Angriff auf Connewitz).

Aus Jena kommen fünf der Angeklagten Antifas im sogenannten Budapest-Verfahren. Auch hier haben wir es mit jungen Menschen zu tun, die sich über den rechten Vormarsch der letzten Jahre und die Nazigewalt in Thüringen politisiert haben. Die Repression gegen diese Gefährt*innen und Genoss*innen prägt die Bewegung in Jena aktuell stark. True Lue’s aktueller Song heißt darum nicht ohne Grund “Von Thüringen bis Budapest” (“von TH bis BP”).

Wir freuen uns auf den Auftritt der beiden und hoffen euch auf der Demo und am Ende vor der Bühne zu sehen.

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[NEWS] ROUTE, EA & LETZTE INFOS

Morgen ist es soweit: Wir gehen in Jena auf die Straße!Antifaschismus ist notwendig!

Routenkarte "Antifa ist notwendig" Demo. Route:  Auftaktkundgebung Holzmarkt, Kronengasse, Am Volksbad, Knebelstraße, Fischergasse, Löbdergraben, Lutherplatz, Am Anger, Käthe-Kollwitz-Straße, Am Planetarium, Bibliotheksplatz, Weigelstraße, Johannisstraße, Zwischenkundgebung Johannisplatz, Straße des 17. Juni, Humboldtstraße, Erfurter Straße, Katharinenstraße, Lutherstraße, Ernst-Haeckel-Platz, Schillerstraße, Engelplatz, Grietgasse, Am Volksbad, Unterführung Paradiesbahnhof, Abschlusskundgebung Wiese bei den „Drei Moiren“ im Paradiespark. EA-Nummer: 0152 15492445.

Die lang ersehnte ROUTE ist da!

Die Nummer vom ERMITTLUNGSAUSSCHUSS (ab 11 Uhr erreichbar) lautet:
0152 15492445

Wir haben eine kleine PACKLISTE erstellt. Packt alles ein, was ihr auf der Demo braucht und lasst alles andere zuhause!

Am Demotag halten unser DEMOTICKER und unsere Social Media Kanäle auf dem Laufenden. #j1406 #antifaistnotwendig

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[NEWS] DEMO-UPDATES & AWARENESS

Noch 3 Tage bis zur Demo “Antifaschismus ist notwendig! Freiheit für alle Antifaschist*innen”!

Die Demo startet in Jena um 14 Uhr pünktlich am HOLZMARKT und endet im PARADIESPARK.

Hier sind schon ein paar wichtige INFOS & TIPPS für den Tag.

ZU BEACHTEN:

  • Nehmt unbedingt genug Wasser mit – es sollen über 30 Grad werden.
  • Habt ausreichend Sonnencreme dabei, am besten auf Wasserbasis.
  • Tragt eine Kopfbedeckung oder habt Regenschirme dabei zum Schutz vor der Sonne.
  • Nehmt ein Erste-Hilfe-Set pro Gruppe mit genügend Pflastern mit.
  • Bei Verletzungen wendet euch umgehend an die Demo-Sanitäter*innen.
  • Verpflegung macht Sinn und Spaß!

Unser AWARENESS-KONZEPT für die Demo findet ihr jetzt auch auf Englisch und Deutsch hier:

MEHR UPDATES: Eine Routenkarte folgt, sobald die Route final steht. Die Nummer und Erreichbarkeit des Ermittlungsausschuss für den 14. Juni und andere zentrale Infos folgen ebenfalls noch.

Haltet euch über unseren Blog und unsere Social Media Kanäle sowie am Demotag über den DEMOTICKER https://antifaistnotwendig.demoticker.org und den Demo-Hashtag #j1406 und #antifaistnotwendig auf dem Laufenden.

Wir erinnern an dieser Stelle nochmal an unseren DEMOKONSENS.

Heute ist außerdem der 7. Tag, an dem sich Maja im Hungerstreik im ungarischen Gefängnis befindet. Auch Maja erklärt: “Ich bin Antifaschist*in, weil es die Notwendigkeit dazu gibt”. Wir stehen ungebrochen und solidarisch hinter Maja! Beim Budapest Antifascist Solidarity Committee findet ihr u.a. Majas Hungerstreikerklärung und ein Aktionskit zur Unterstützung für Majas Hungerstreik. Freiheit für Maja! Freiheit für alle Antifas!

Wir sehen uns am 14.06.2025 um 14:00 Uhr in Jena, um unseren Frust und unsere Wut gegen ihre Repression zu zeigen und unsere Leidenschaft und Liebe für den Kampf für das bessere Morgen auf die Straße zu tragen. Wir verteidigen Antifaschismus in seiner Vielfältigkeit – gegen alle Spaltungsversuche!

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[NEWS] SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG

SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG MIT DEN AKTUELL VON NAZI-ANGRIFFEN UND BEDROHUNGEN BETROFFENEN PROJEKTEN

Als bundesweites Demo-Bündnis “Antifaschismus ist notwendig” solidarisieren wir uns mit den Projekten, die in den letzten Tagen von Neonazis angegriffen und bedroht wurden:

Am 30. Mai wurde beim OAT Hohenschönhausen (Berlin) für die Antifa-Demo am 14. Juni in Jena mobilisiert. Vermummte Faschos konnten von Antifas davon abgehalten werden, in die WB13 zu kommen. [1]

In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai griffen etwa zwanzig zum Teil bewaffnete Nazis die linksalternative Kneipe Hirsch-Q in Dortmund an, bewarfen Kneipenbesucher*innen mit Gegenständen und verursachten Sachschaden. Auch hier konnte Schlimmeres durch besonnenes und beherztes Auftreten verhindert werden. [2]

In der Nacht auf den 24. Mai attackierten Vermummte mit Böllern, Fackeln sowie einem Brandsatz das Wohnprojekt Zelle79 in Cottbus. Die Gruppe rief beim Angriff rechte Parolen und warf ein Zaunteil auf die Eingangstür des Projekts. [3]

Am Vormittag des 29. Mai griffen mindestens acht vermummte und bewaffnete Nazis mit Hämmern und Schlagstöcken die linke Kneipe Fischladen in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain an. Die Neonazi-Partei “Der Dritte Weg” veröffentlichte später eine Art Selbstbekenntnis. Sie konnten erfolgreich vertrieben und fotografiert werden.

Für mehrere der Projekte ist es nicht die erste Nazi-Attacke gewesen. Die Gewalt hat Kontinuität.

All dies zeigt wieder einmal in aller Deutlichkeit, von wem hier Bedrohung und Gewalt ausgeht – und warum Antifa notwendig bleibt. Jetzt erst recht: am 14. Juni um 14 Uhr alle nach Jena!

Solidarität mit allen angegriffenen Projekten und den dort aktiven und stabilen Menschen!


[1] Meldung vom OAT Hohenschönhausen auf de.indymedia.org

[2] Meldung auf dem Blog von Mean Streets Antifa Dortmund

[3] Meldung vom VBRG e.V. auf Instagram; Artikel auf taz.de

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[NEWS] BETTENBÖRSE

Da für die Demo bundesweit mobilisiert wird, ist es wichtig, dass Personen mit weitem Anreiseweg auch eine Schlafplatzmöglichkeit finden. Dafür organisieren wir eine Bettenbörse.

Wir bitten solidarische Wohnungen und Hausprojekte aus Jena, Erfurt und Leipzig, Leute bei sich für eine Nacht von Samstag auf Sonntag schlafen zu lassen.

Hier findet ihr alle Infos, wenn ihr einen Schlafplatz anbieten wollt oder wenn ihr einen Schlafplatz sucht:

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[NEWS] AKTIONSTAGE

Vor der großen “Antifaschismus ist notwendig!” Demo in Jena am 14. Juni rufen wir international zu antifaschistischen Aktionstagen vom 26. Mai bis 1. Juni 2025 auf.

Werdet aktiv, geht plakatieren, organisiert Mobi-Veranstaltungen, nehmt die Dosen in die Hand, nehmt euch die Straßen, geht vor die Knäste, macht Bannerdrops – seid kreativ!

Lest und verbreitet den Aufruf und legt los:

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[NEWS] MOBI-TERMINE & ANREISEN

Es wird Mobi-Veranstaltungen zur Demo in verschiedenen Städten bundesweit geben. Organisiert auch selber einen Mobi-Vortrag in eurer Stadt. Wenn wir es schaffen, kommen wir vorbei oder schicken euch einen vorbereiteten Vortrag zu.

Auch aus immer mehr Städten kündigen sich organisierte antifaschistische Anreisen mit Bussen und Zügen an. Plant auch eine gemeinsame Anreisen zur Demo!

Wir sammeln hier auf dem Blog alle Mobi-Termine und Anreisen, von denen wir wissen. Wenn euch was fehlt, sagt bescheid!

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